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Aktionen und Aktuelles

"Tag des Wassers" - 22. März

Der 22. März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer Resolution von den Vereinten Nationen (VN) zum "Tag des Wassers" ("Day of Water") erklärt. 

 

Der Weltwassertag 2023 steht unter dem Motto „Accelerating Change“, was so viel bedeutet wie „Voranschreitender Wandel“. Mit diesem Thema wollen die VN weltweit auf die Bedeutung des voranschreitenden Wandels der Ressource Wasser aufmerksam machen. Damit wird das 6. Nachhaltigkeitsziel (SDG Sustainable Develpoment Goal) angesprochen, das die "Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten" fordert. Ziel ist, eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu erlangen, einen gerechten Interessenausgleich, die Einlösung des Menschenrechts auf sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen für alle und die Bewahrung tragfähiger Wasservorkommen für die Zukunft. 

 

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung bei Stromausfall (Blackout)

In der Grundversorgung der Bevölkerung ist das Thema Versorgungssicherheit immer schon einer der wichtigsten Bausteine. So hat unser Trinkwasserlieferant waldwasser (Zweckverband Wasserversorgung Bayer. Wald) für den Fall von Stromausfällen mehrere mit Diesel betriebene Netzersatzanlagen (Notstromaggregate) an den beiden Wasserwerken Frauenau und Moos und den Pumpwerken installiert.

 

Gemäß den Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geht waldwasser davon aus, dass mit dem vorrätigen Volumen an Kraftstoff eine Aufrechterhaltung der Trinkwasseraufbereitung und -weiterverteilung von mindestens 72 Stunden gewährleistet ist.

 

Nachdem die Einspeisung des Trinkwassers durch  waldwasser über mehrere Übergabestellen hydraulisch (ohne Strom) in unser Versorgungsnetz erfolgt, gilt diese Einschätzung analog auch für den Stadtbereich von Osterhofen.

 

Um auch die Entsorgungssicherheit im Abwasserbereich erhöhen zu können, werden in diesem Jahr für die beiden Kläranlagen Osterhofen und Gergweis jeweils ein stationäres sowie für den Betrieb der Pumpwerke ein mobiles Notstromaggregat angeschafft.

 

NEWS 2023

Die neue Kundeninformation "NEWS 2023" ist da und enthält wieder viele Tipps, Trends und Themen rund um's (Osterhofener) Trinkwasser. Viel Spaß beim Schmökern!

 

Gebührenanpassung zum 01.01.2023

Wie bereits in der örtlichen Presse berichtet, mussten turnusgemäß die Gebührensätze neu kalkuliert und letztlich die Verbrauchsgebühren in der Wasserversorgung und die Einleitungsgebühren in der Abwasserentsorgung zu Beginn des neuen Jahres angehoben werden.

 

Die Gebührenanpassungen sind notwendig, da die in den letzten Jahren nicht enden wollenden Hiobsbotschaften, ob der Krieg in der Ukraine, die daraus resultierende  Energiekrise, Lieferengpässe, Materialknappheit, die Corona-Pandemie oder auch die allgemeine Inflation in der Folge zu außerordentlich hohen Kostensteigerungen sowohl in der Wasserver- als auch Abwasserentsorgung geführt haben. Weitere Gründe sind die Erhöhung der Personalausgaben sowie die Anpassung der Pensionsrückstellungen.

 

Darüber hinaus hat waldwasser (Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald) bereits im Dezember 2021 die Kosten für den Bezug des für die Stadt Osterhofen benötigten Trinkwassers angehoben. Diese Erhöhung wird jedoch erst jetzt an die Anschlussnehmer gebührenwirksam weitergegeben.

 

"I only want the real shit!"

Jeden Tag landet kiloweise Müll im Klo. Speisereste, Feuchttücher, Katzenstreu usw. verstopfen die Kanalisation und führen zu Störungen in den Klärwerken. Schadstoffe aus Medikamenten oder Zigarettenkippen müssen aufwändig aus dem Abwasser entfernt werden. Dabei lässt sich das ganz einfach vermeiden: Kein Müll ins Klo! Sehen Sie hierzu das Video der Berliner Wasserbetriebe: https://www.youtube.com/watch?v=XiZ5EopZztc

 

Kommunale Unternehmen stellen die elementare Versorgung während der Corona-Krise sicher

Video des VKU (Verband kommunaler Unternehmen e.V.)

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Coronavirus: Übertragung über das Trinkwasser unwahrscheinlich

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am besten überwachten Lebensmitteln. Leitungswasser ist sehr gut gegen alle Viren, einschließlich des neuartigen Coronavirus, geschützt und kann bedenkenlos getrunken werden. 

 

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt, nach derzeitigem Wissensstand, vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Das Umweltbundesamt (UBA) führt deshalb in der aktuellen Stellungnahme zu SARS-CoV-2 aus, dass „Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt sind. Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich.“

 

Die Trinkwasserversorger in Deutschland haben darüber hinaus eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, um den Schutz der Mitarbeiter und des Trinkwassers sowie die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das UBA führt zum Personal in den Wasserversorgungsunternehmen aus: „Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades in der Wasserversorgung sowie den Vorgaben der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu einem hygienischen Umgang mit dem Trinkwasser, ist in Deutschland auch bei einer Infektion des zuständigen Personals bei sachgerechtem Umgang, nach aktuellem Kenntnisstand nicht von einem Risiko für die Weiterverteilung von Coronaviren mit dem Trinkwasser auszugehen.“

 

Wasserverbrauch öfter kontrollieren

Der Verbrauch von Wasser im Haushalt sollte mindestens jeden Monat kontrolliert werden. Wer dagegen nur auf die Jahresabrechnung wartet, könnte eine böse Überraschung erleben. So kann z.B. ein defektes Sicherheitsventil am Warmwasserspeicher einen Mehrverbrauch verursachen, wodurch möglicherweise mehrere Monate lang unbemerkt Wasser in die Abwasserleitung strömt. Die Folge sind empfindlich hohe Gebühren-Nachzahlungen.

Solche Schäden lassen sich jedoch durch das regelmäßige Ablesen der Wasseruhr feststellen und frühzeitig beheben.

 

Schutz vor Rückstau aus dem öffentlichen Kanalnetz

Das Kanalnetz einer Stadt oder einer Gemeinde kann nicht darauf ausgerichtet werden, dass es jeden Starkregen oder Wolkenbruch sofort ableitet. Deshalb muss bei stärkeren Regenereignissen eine kurzzeitige Überlastung des Entwässerungsnetzes und damit ein Rückstau in die Grundstücksanschlüsse in Kauf genommen werden.

Auch wenn es bisher noch nie zu einem Rückstau kam, kann nicht darauf vertraut werden, dass ein solcher, etwa infolge einer unvorhersehbaren, kurzfristigen Kanalverstopfung, für alle Zukunft ausbleibt. So kann z.B. durch größere Fremdkörper, Rohrbruch, Ausfall eines Pumpwerkes oder ähnliches auch ohne Niederschläge Rückstau eintreten.

Die Stadtwerke Osterhofen haben in diesem Zusammenhang Merkblätter aufgelegt, die sowohl online unter www.stadtwerke-osterhofen.de/service zu finden sind, als auch auf Wunsch zugesandt werden können.

Wenn Sie für Ihren konkreten Fall wissen wollen, wie Sie sich effektiv gegen Rückstau aus dem Abwassernetz schützen können, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Sanitärfachbetrieb oder unsere Mitarbeiter in der Abwasserentsorgung.

 

Betriebsbesichtigungen - Der Weg unseres Wassers

Wenn Sie selber einmal sehen möchten, wie unser Wasser zu den Kunden gelangt oder wie eine Kläranlage funktioniert, dann kommen Sie doch bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sie sollten eine Gruppe, ein Verein oder eine Institution ab etwa 10 Personen sein und ca. 2-3 Stunden Zeit mitbringen.


Wir bieten Ihnen:

  • Besichtigung Wasserturm und -museum Altenmarkt
  • Besichtigung Kläranlagen Osterhofen und Gergweis

Feuchttücher legen Abwasserpumpwerke lahm

Der in den letzten Jahren stark zunehmende Gebrauch von Feuchttüchern sorgt in den Pumpwerken der Stadtwerke für große Probleme. Das reißfeste Material verstopft die Abflussrohre und vor allem die Abwasserpumpwerke.

Die Entsorgung über die Toiletten bereitet dem Betriebspersonal große Probleme, denn die Nasstücher sollen zwar grundsätzlich abbaubar sein, aber leider nicht in kurzer Zeit. Außerdem sind sie extrem reißfest, sodass sich diese verknoten und spätestens im Pumpensumpf des nächsten Abwasserpumpwerks zur Verstopfung der Pumpenlaufräder führen.

Die Folge ist, dass im eintretenden Störfall das Betriebspersonal alarmiert wird und die Störung schnellstmöglich beseitigt werden muss. Diese zusätzlichen Wartungen verursachen erhebliche Kosten, die letztendlich von den Bürgerinnen und Bürgern als Nutzer der Einrichtungen über die Abwassergebühren bezahlt werden müssen.

 

Wir wollen daher an dieser Stelle nochmals eindringlich an unsere Kunden appellieren:

Feuchttücher sind Abfall, gehören nicht in die Toilette, sondern in die Restmülltonne. Bitte beachten Sie dies im täglichen Alltag, damit die Abwassergebühren nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.

 

Initiative "Schau auf die Rohre"

Jedes Mal, wenn in Bayern ein Wasserhahn aufgedreht, eine Waschmaschine angestellt oder eine Klospülung betätigt wird, kommen das Trinkwasser- und das Abwassersystem ins Spiel. Damit diese täglichen Handlungen reibungslos funktionieren, liegt ein 215.000 km langes Leitungsnetz - das entspricht fünf Mal der Strecke um unsere Erde - in Bayerns Untergrund verborgen. Dieses Netz muss laufend gewartet, geprüft und bei Bedarf saniert werden.

Die Initiative "Schau auf die Rohre" zeigt wie's geht und holt auf www.schaudrauf.bayern.de Beispiele aus der Praxis vor den Vorhang.

 

Teilnahme am Benchmarking Wasser und Abwasser in Bayern

Die Stadtwerke Osterhofen haben mit Erfolg an freiwilligen Leistungsvergleichen der kommunalen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bayern teilgenommen.

Die den Leistungsvergleichen zugrunde liegenden Konzepte bezogen dabei Aspekte der Effizienz, Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit und des Kundenservice ausgewogen in eine objektive Positionsbestimmung ein.