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Störungs- und Bereitschaftsdienst 09932 9547-0

Aktionen und Aktuelles

Betriebsausflug

Die Stadtwerke sind am Donnerstag, 05.09.2019, wegen eines Betriebsausfluges ganztägig geschlossen. 

In dringenden Fällen ist der Störungsdienst unter Tel. 09932/9547-0 zu erreichen.

 

"Tag des Wassers" - 22. März

Der 22. März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer Resolution von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" ("Day of Water") erklärt.

Der "Weltwassertag" soll die Öffentlichkeit auf Probleme im Zusammenhang mit dem Element Wasser aufmerksam machen und sie verstärkt für den sorgsamen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1 sensibilisieren.

 

Betriebsbesichtigungen - Der Weg unseres Wassers

Wenn Sie selber einmal sehen möchten, wie unser Wasser zu den Kunden gelangt oder wie eine Kläranlage funktioniert, dann kommen Sie doch bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sie sollten eine Gruppe, ein Verein oder eine Institution ab etwa 10 Personen sein und ca. 2-3 Stunden Zeit mitbringen.


Wir bieten Ihnen:

  • Besichtigung Wasserturm und -museum Altenmarkt
  • Besichtigung Kläranlagen Osterhofen und Gergweis

Gebührenanpassung zum 01.01.2019

Wie bereits in der örtlichen Presse berichtet, mussten turnusgemäß die Gebührensätze neu kalkuliert und in der Folge die Verbrauchsgebühren in der Wasserversorgung und die Einleitungsgebühren in der Abwasserentsorgung zu Beginn des neuen Jahres moderat angehoben werden.

 

Die Gebührenanpassung ist notwendig, da sich in den letzten Jahren die Ausgaben für Energie, Treibstoffe, Material und Personal spürbar erhöht haben. Zudem sind für die Modernisierung des Trinkwassernetzes, aber auch der Abwasserkanäle, Kläranlagen und Sonderbauwerke (z.B. Pumpstationen) größere Aufwendungen entstanden.

Ein weiterer Grund liegt in den Kosten für den Bezug des Trinkwassers, die durch den Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald ("waldwasser") angehoben wurden.

Im Bereich der Abwasserentsorgung sind aufgrund neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen die Ausgaben für die Klärschlammentsorgung ebenfalls stark angestiegen.

 

Das neue Wasserwerk Moos mit zentraler Enthärtungsanlage

Der Zweckverband "waldwasser" hat das neue Wasserwerk in Moos fertiggestellt und den Betrieb aufgenommen.

Herzstück ist eine Ionenaustauscheranlage, die sich durch Kohlensäure umweltschonend regeneriert und das harte Mooser Grundwasser von derzeit ca. 22 Grad deutscher Härte (dH) auf 8,4 Grad dH enthärtet. Die Umstellung von hartem auf weiches Wasser erfolgt automatisch und wird bis Mitte Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Von dieser zentralen Lösung sind nahezu alle versorgten Ortsteile im Stadtbereich von Osterhofen betroffen. Lediglich für die Donauortschaften ändert sich nichts. Diese erhalten ihr weiches Trinkwasser weiterhin aus der Talsperre Frauenau.

Beachten Sie bitte dazu auch sowohl die Broschüre von waldwasser als auch das Infoblatt der Stadtwerke mit hilfreichen Empfehlungen und Hinweisen.

 

Initiative "Schau auf die Rohre"

Jedes Mal, wenn in Bayern ein Wasserhahn aufgedreht, eine Waschmaschine angestellt oder eine Klospülung betätigt wird, kommen das Trinkwasser- und das Abwassersystem ins Spiel. Damit diese täglichen Handlungen reibungslos funktionieren, liegt ein 215.000 km langes Leitungsnetz - das entspricht fünf Mal der Strecke um unsere Erde - in Bayerns Untergrund verborgen. Dieses Netz muss laufend gewartet, geprüft und bei Bedarf saniert werden.

Die Initiative "Schau auf die Rohre" zeigt wie's geht und holt auf www.schaudrauf.bayern.de Beispiele aus der Praxis vor den Vorhang.

 

Teilnahme am Benchmarking Wasser und Abwasser in Bayern

Die Stadtwerke Osterhofen haben mit Erfolg an freiwilligen Leistungsvergleichen der kommunalen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Bayern teilgenommen.

Die den Leistungsvergleichen zugrunde liegenden Konzepte bezogen dabei Aspekte der Effizienz, Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit und des Kundenservice ausgewogen in eine objektive Positionsbestimmung ein.

 

Klare Pluspunkte für Leitungswasser (Stiftung Warentest, test 08/2016)

Der Test von Trinkwasserproben aus ganz Deutschland belegt: Leitungswasser hat eine gute Qualität. Außerdem: Sein Preis schlägt klar den von Mineralwasser. Und die lästige Schlepperei von Flaschen entfällt. Auch die Umwelt profitiert. Wasser aus dem Hahn muss nicht abgefüllt, verpackt und transportiert werden.

Natürliches Mineralwasser dagegen wird vielfach überschätzt. Vor allem Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos, in doppelter Hinsicht: zum einen, dass sie in hohen Mengen drin sind, zum anderen, dass sie eine wesentliche Mineralstoffquelle für den Menschen darstellen.

Hier finden Sie den kompletten Wassercheck der Stiftung Warentest.

 

Feuchttücher legen Abwasserpumpwerke lahm

Der in den letzten Jahren stark zunehmende Gebrauch von Feuchttüchern sorgt in den Pumpwerken der Stadtwerke für große Probleme. Das reißfeste Material verstopft die Abflussrohre und vor allem die Abwasserpumpwerke.

Die Entsorgung über die Toiletten bereitet dem Betriebspersonal große Probleme, denn die Nasstücher sollen zwar grundsätzlich abbaubar sein, aber leider nicht in kurzer Zeit. Außerdem sind sie extrem reißfest, sodass sich diese verknoten und spätestens im Pumpensumpf des nächsten Abwasserpumpwerks zur Verstopfung der Pumpenlaufräder führen.

Die Folge ist, dass im eintretenden Störfall das Betriebspersonal alarmiert wird und die Störung schnellstmöglich beseitigt werden muss. Diese zusätzlichen Wartungen verursachen erhebliche Kosten, die letztendlich von den Bürgerinnen und Bürgern als Nutzer der Einrichtungen über die Abwassergebühren bezahlt werden müssen.

 

Wir wollen daher an dieser Stelle nochmals eindringlich an unsere Kunden appellieren:

Feuchttücher sind Abfall, gehören nicht in die Toilette, sondern in die Restmülltonne. Bitte beachten Sie dies im täglichen Alltag, damit die Abwassergebühren nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.

 

Wasser weiterhin in eigener Regie

Die kommunalen Spitzenverbände in Deutschland und der Verband kommunaler Unternehmen haben zum Abschluss des Brüsseler Trilogverfahrens einen wichtigen Etappensieg errungen: Das Wasser wurde aus dem Anwendungsbereich der Konzessionsrichtlinie herausgenommen - wofür die Städte, Gemeinden und Landkreise mit der Europäischen Union hart gerungen hatten.

Für eine Aufweichung des vor allem in Deutschland geltenden Modells hatte sich gerade der aus Frankreich stammende EU-Wettbewerbskommissar Michel Barnier stark gemacht. In seiner Heimat befindet sich die Wasserversorgung zum großen Teil in den Händen weniger großer privater Konzerne. Nach Gegenwind war Barnier zuletzt in seinen Forderungen für eine europaweite Ausschreibungspflicht der Wasserversorgung zurückgewichen.

 

Kooperation zwischen Stadtwerken und WBW

Nach Abschluss des einjährigen Modellprojektes "waldwasser" unter Trägerschaft des Zweckverbandes Wasserversorgung Bayerischer Wald (WBW) haben sich die Stadtwerke für den ständigen Einsatz einer Datennetz gestützten Überwachungs-, Steuerungs- und Bewirtschaftungstechnik zur Trinkwasserversorgung entschieden.

 

Durch die Nutzung von "waldwasser" ist es den Stadtwerken möglich, das Lebensmittel Nr. 1 dank eines speziell auf die Stadt zugeschnittenen Bündels von Dienstleistungen zukunftssicher und in vorzüglicher Güte zu den Kunden zu bringen.