Abwasserentsorgung

Die Stadtwerke betreiben die Entwässerungsanlage als öffentliche Einrichtung für die Stadt Osterhofen, sowie für die Ortsteile und Weiler der ehemaligen Gemeinden Aicha a. d. Donau, Altenmarkt, Galgweis, Gergweis, Göttersdorf, Kirchdorf und Langenamming.

 

Unter zentraler Abwasserbeseitigung wird die Behandlung des häuslichen und gewerblichen Schmutzwassers in einer Gemeinschaftskläranlage verstanden. Im Raum Osterhofen stehen hier die Kläranlagen Osterhofen (14.000 EW) und Gergweis (3.500 EW) zur Verfügung.

 

Bei diesen zentralen Lösungen muss das Abwasser der einzelnen Anwesen in einer Sammelkanalisation gefasst werden. Dies kann sowohl im Mischsystem (Schmutz- und Regenwasser in einer gemeinsamen Leitung) als auch in einem Trennsystem erfolgen. Letzteres bedingt den Bau von zwei Kanalleitungen, je für Schmutz- und Regenwasser.

 

Diese beiden grundsätzlichen Arten der Abwasserableitung wurden für die Stadt Osterhofen, sowie die Ortsteile Altenmarkt, Gergweis, Galgweis und Göttersdorf gewählt.

 

Im dörflichen Bereich kommt häufig das sogenannte "modifizierte Trennsystem" zur Anwendung. Hierbei wird von der Stadt nur das Schmutzwasser erfasst und abgeleitet, das Oberflächenwasser hat der Anschlussnehmer entweder bereits auf privater Basis oder aber über öffentliche Straßenentwässerungskanäle und –gräben selbst zu entsorgen.

 

Dieses Betriebssystem wird in folgenden Ortsteilen eingesetzt: Arbing, Mooshöhe, Ruckasing, Göttersdorf (südlich der Vils), Absdorf, Oberndorf, Holzhäuser, Mühlham, Haardorf (ausgenommen BG "Am Mühlberg"), Aicha a. d. Donau (ausgenommen BG "Am Spitalholz"), Thundorf, Gramling, Schnelldorf, Endlau, Wisselsing, Obergessenbach (ausgenommen BG "Friedhofsiedlung" und Teilbereiche der Forststraße), Untergessenbach, Langenamming, Schmiedorf, Kirchdorf (nur im Bereich "Am Leinacker" und Teilbereiche der Hartwaldstraße), Raffelsdorf, Harbach und Anning.